Außenseiter

Die schönsten Lieder von Hubert Wangenroth

Meine Kollege Dankwart meinte, ich soll meine Lieder auch einmal extra vorstellen, falls sie mal jemand z.B. für sein Handi haben will. Das war eine gute Idee von ihm, man muß ja mit den modernen Zeiten gehen.

Wir Wille, wir schaukeln DichAls Mp3 haben

Das EM-LiedAls Mp3 haben

Auf einem Baum ein Kuckuck saßAls Mp3 haben

„Wir Wille, wir schaukeln Dich“ ist für meinen Kollegen Harry. Er ertrank bei einer Seebestattung. Es ist eigentlich von Freddie Mercury, der auch tot ist, aber ich singe es auch. Auf deutsch. Ich habe es mit dem Internet übersetzt. Mit Google. Ich begleite mich selbst auf zwei Urnen.

„Das EM-Lied“  habe ich für unsere Jungs bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 gesungen. Ich habe es mit Frau Hauptvoll, die Orgel spielt, in der Friedhofskapelle aufgenommen. (Frau Hauptvoll ist am Schluss der Aufnahme plötzlich krank geworden. Man hört noch etwas, wie sie von der Orgel fällt. Das stört natürlich, aber es tat ihr bestimmt auch leid.)

„Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ habe ich gesungen, um dieses schöne Lied zu retten, auch wenn es gar nicht so schön ist, weil es um Randgruppen geht. Aber die darf man nicht ausschließen.

Und dies sind nocheinmal die ganzen Folgen, in denen ich die Lieder gesungen habe:

Wir Wille, wir schaukeln dich; Das EM-Lied; Ich und Youtube retten Schönes

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Ich und Youtube retten Schönes

Ich habe auf Youtube echte Wertarbeit gesehen. Von einem Bestattungs-Mitbewerber, aus „Wetten, daß“. Es ist gut, wenn schöne Dinge gerettet werden. Auch ich rette etwas schönes: Ein Lied über Randgruppen.  Denn man muss ja schöne Sachen retten, auch wenn sie mal nicht so schön sind. Das ist auch gut, weil wir ja Wirtschaftskrise haben.

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In diesen Podcast-Folgen habe ich auch Vorschläge für unser Bestattungshaus für die Zukunft, daß es fit wird, gemacht:

Sepp Herberger,   Sepp Herberger zum Angucken,   Frauentausch,   Die Neujahrsansprache


In aller Stille: Die Weihnachtsbotschaft

Weihnachten ist ja die Zeit der guten Taten. Und so rufe ich bei Frau Hauptvoll, unserer Organistin,  an, die ja in Kur ist, weil sie krank wurde, als ich sang. (Es war das EM- Lied.) Ich möchte mit ihr wieder Musik machen, und zwar: In aller Stille.

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Ein Rollator-Bild ohne Räder und ohne Diskriminierung

Eine Frau R. aus W. hat mir dieses Bild geschickt und dazu geschrieben: „Verehrter Herr Wangenroth, ich habe zwar keinen Rollator, aber ich möchte Ihnen trotzdem allzu gern ein Bild schicken. Kann ich auch mit diesem Bild meiner Krücke an Ihrer schönen Rollator-Aktion teilnehmen?“ (Ich mache ja eine Rollator-Aktion, um die Menschen zu verbinden.)

Da habe ich zurückgeschrieben: „An Frau R.: Man darf sich nicht über andere erheben! Sie müssen nicht denken, daß sie etwas besseres sind, nur weil sie keine Räder haben!  Bedenken Sie dieses!“

Da hat Frau R. aus W. auch zurückgeschrieben: „Da haben Sie recht, guter Herr Wangenroth, wer Räder hat, soll sich von meiner Krücke nicht diskriminiert fühlen. Aber ich will auch nicht ausgeschlossen werden, nur weil ich keine Räder habe.“

Dann habe ich geschrieben: „Sind Sie denn wenigstens richtig gehbehindert?“

Und da hat Frau R. geantwortet: „Ja. “ Und so lasse ich sie natürlich auch mitmachen; denn man darf ja niemanden ausschließen, nur weil er ein Gebrechen hat. Danke für das schöne Bild!


Das erste Rollatorbild von einem Zuhörer

Ein netter Hörer hat mir ein erstes Rollator-Bild gesendet. Ich will ja gerne Rollator-Bilder sammeln, um die Menschen zu verbinden.

Herr Robert L. aus D. schrieb dazu:

„Ich habe den Rollator angeleint, als ich ihn zurücklassen musste, wie immer. Das war in Taubergießen am Rhein im Naturschutzgebiet. Wir sind dort mit einem Kahn auf einem Nebenarm vom Rhein gefahren. Nach der Rundfahrt wollte ich meinen Rollator wieder mitnehmen. Aber als wir mit dem Kahn ankamen, sah da alles ganz anders aus und der Rollator war weg.“

Das ist sehr schön, Herr L., vielen Dank für das Bild. Auch wenn es ein wenig traurig ist. Aber auch hier zeigt sich: Ein Rollator ist mehr und wichtig. Deswegen dürfen Sie mir auch noch mehr Bilder schicken. Danke!


Der Rollator verbindet die Menschen

Der Rollator verbindet die Menschen - auch im Fußball

Der Rollator verbindet die Menschen - auch im Fußball

Ein Sanitätshaus ist ja fast wie ein Bestattungshaus: Es kümmert sich um Menschen, die nicht schnell sind und nicht Fußball spielen. Aber auch in der Fußball-Bundesliga muß man gegen Außenseiter sein. Und deshalb schlage ich für die Fußball-Bundesliga einen neuen Torjubel vor. Er kommt aus dem Sanitätshaus.

Hier ist ein Laden der Sendung möglich, um sie selbst zu haben.

Senden Sie mir doch auch mal ein schönes Photo von Ihrem Rollator oder von einem anderen.

An mich schreiben und ein Rollatorbild schicken: Bitte hier klicken. (Der Reim ist Zufall.)

Dann kann ich es hier zeigen oder im Podcast (da hört man es dann) und so die Menschen verbinden.